• LiberaLaw

Vermögenssicherung

private wealth & asset protection

Vermögenssicherung („Asset Protection“) ist ein legitimes Anliegen.

Nicht nur unternehmerische Tätigkeit, sondern auch Finanzierungen, Scheidungen und Erbfälle bergen die Gefahr eines Haftungszugriffs durch Gläubiger, wie etwa Banken, ehemalige Ehegatten, Pflichtteilsberechtigte und das Finanzamt.

Vermögenssicherung im Sinne des Asset Protection dient dazu, das eigene Vermögen vor dem unberechtigten Zugriff Dritter zu schützen und erfordert ein Konzept, durch das die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen möglichst vorteilhaft ausgeschöpft werden.

Damit im Ernstfall das Privatvermögen einer Haftung entzogen ist, ist es wichtig, rechtzeitig mit der Planung des Asset Protection zu beginnen, denn bei Maßnahmen in der Krise droht nicht nur die Anfechtung der Vermögensübertragung, sondern auch eine Strafbarkeit der Beteiligten.

Durch gesellschaftsvertragliche Regelungen zur Höhe der Abfindung und möglichen Nachfolge können – für den Fall des Ausscheidens eines der Gesellschafter – nachteilige Konsequenzen für die übrigen Gesellschafter verringert oder vermieden werden.

Ergänzend zur Rechtsformwahl und Rechtsformgestaltung kann durch unternehmensinterne Maßnahmen wie individualvertraglich ausgestaltete Haftungsausschlüsse, die Installation eines Compliance-Systems und die Nutzung von Managerhaftpflichtversicherungen (D&O-Versicherung) ein weiterer Beitrag zur Haftungsreduzierung im Hinblick auf Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten erzielt werden.

Kompetenzen

  • Zwangsvollstreckungsrecht und Insolvenzrecht
  • Familienrecht und Erbrecht
  • Gesellschaftsrecht
  • Bankrecht und Kapitalmarktrecht
  • Grundstücksrecht und Immobilienrecht

Beratungsfelder

  • Financial-Planning und vermögenssichernde Maßnahmen
  • familiengerechte und generationsübergreifende Vermögenssicherung
  • Prüfung von Haftungstatbeständen (vertragliche Haftung oder Haftung als Organ einer juristischen Person)
  • Vermögensschutz bei Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und in der Insolvenz
  • Vollstreckungsfestigkeit und Insolvenzfestigkeit vertraglicher Vereinbarungen
  • mögliche Anfechtung von Rechtshandlungen im Falle der Zwangsvollstreckung und Insolvenz
  • Entwicklung und Veräußerung von Grundstücken in Zwangsvollstreckung und Insolvenz
  • Verwertung von Immobilien in Zwangsversteigerung und Teilungsversteigerung
  • Freistellung von Lasten und Beschränkungen von Grundstücken (Reallasten, Vorkaufsrechte, Nießbrauch und Erbbaurecht)
  • Freistellung von Grundpfandrechten (Grundschulden, Hypotheken und Rentenschulden)
  • Gründung von selbständigen Rechtsträgern im In- und Ausland zur Haftungsvermeidung oder Haftungsreduzierung
  • gesellschaftsvertragliche Regelungen zum Ausscheiden von Gesellschaftern in Krise und Insolvenz und deren Abfindung
  • Haftungsreduzierung durch Compliance-Managementsysteme
  • Directors-and-Officers-Versicherungen (D&O-Versicherungen) und andere Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen